Klassik-Kästchen

Wenn ein geliebter Mensch oder ein treues Haustier stirbt, endet die gemeinsame Zeit, doch die Verbindung besteht weiter. All das, was Ihr Herzenswesen in Ihnen zum Leuchten gebracht hat, darf weiterleben: in Erinnerungen, kleinen und großen Geschichten und in all den Momenten, die Ihr gemeinsames Leben geprägt haben. Mit einem Erinnerungskästchen bekommt all das einen sichtbaren Platz.

 

Gemeinsam halten wir fest, was Ihren Herzensmenschen oder Ihr geliebtes Tier einzigartig gemacht hat: besondere Interessen, wunderbare Augenblicke, gemeinsame Erlebnisse, liebgewonnene Gewohn- oder Eigenheiten, charakteristische Sprüche und viele weitere kleine Details, die Ihnen sofort ein Gefühl von Nähe geben. 

Jedes Kästchen erstelle ich individuell in Handarbeit anhand Ihrer Erzählungen und Erinnerungen. Mit viel Sorgfalt fertige ich passende Miniatur-Elemente an und arrangiere sie zu Ihrer persönlichen Hommage an ... in einem Kästchen im Format 17 × 12 cm.

 

So entsteht ein liebevolles Erinnerungsstück zum Aufhängen oder Aufstellen – nicht als Abschied, sondern als Ausdruck einer Verbindung, die weiterhin Teil Ihres Lebens bleiben darf.

 

Preis:

Der Grundpreis für ein klassisches Erinnerungskästchen liegt bei 100 € (Vorkasse). Da jedes Kästchen ein Unikat ist, können je nach Materialaufwand oder besonders aufwendiger Gestaltung zusätzliche Kosten entstehen.

Kästchen für verstorbene Herzensmenschen

Mein Papa, der Weltenbummler mit dem coolsten Schnurrbart ever – das schrieb mir Luisa über ihren Papa als erstes. So waren die Leitthemen für die Hommage an Albert gefunden, die sie bei mir als Geschenk für ihre Mama bestellte. Der Schnurrbart lässt sich mit dem Bartkamm des Papas pflegen. Das Kästchen erinnert auch, dass ...

  • Luisas Papa Pilot war.
  • er mehr als Frau, Töchter und Hund nicht gebraucht hat – vielleicht noch seine Harley.
  • er Fan von "Mamas Küche" war, von Karlsberg Ur-Pils, von Unicum und Tullamore Dew.
  • er gemacht und getragen hat, was ihm gefiel. Auch eine pinke Basecap.

Sehr plötzlich ist Nicoles Schwiegermama Petra verstorben. Sie hinterließ bei ihrer Familie ein riesengroßes Loch. Um ihrer Partnerin einen kleinen Halt zu geben, schenkte sie ihr eine Hommage an Mama, die festhält, dass ...

  • Petra immer Chucks trug und eine passende Ice Watch. 
  • sie jeden Tag ein Red Bull mit farblich passendem Röhrchen getrunken hat.
  • sie sich viele Jahre in der SPD engagiert hat.
  • Petra LEGO-, Puhdys- und Frösche-Fan war.
  • sie gerne Urlaub auf der AIDA gemacht hat.
  • sie immer strickte, am liebsten in bunten Farben.

Wenn Isabel an ihre Oma denkt, fällt ihr sofort Eierlikör ein. So hängte ich ein mit Eierlikör gefülltes Herz in die Hommage an Oma Erika. Beim Bewegen des Herzens entstehen Schlieren, wie beim Leeren des Eierlikör-Gläschen, was Oma und Enkelin manchmal schon um 10 Uhr morgens machten. Zudem durfte im Kästchen nicht fehlen, dass sie ...

  • Stockenten und Spatzen liebte.
  • gerne Fußball geschaut hat.
  • eine Vorliebe für roten Nagellack hatte.
  • gerne beim Kochen gesungen und getanzt haben.
  • einen Kiosk im Freibad betrieb, wo sie Pommes, Rote Wurst und Eis verkauft hat.

Benni ist ein Sternenkind, er starb bei seiner Geburt. Die Hommage an Benni lässt ihn "greifbarer" werden und gibt der Familie die Möglichkeit, von ihm zu erzählen. Sie erinnert unter anderem daran, dass Bennis Mama ...

  • in der Schwangerschaft gerne eine weiße Hose und ein hellgrünes T-Shirt mit Kermit dem Frosch darauf trug.
  • sich während der Schwangerschaft hauptsächlich von Kirschjoghurt ernährte.
  • ihm nach der Geburt ein Paar Tigerenten-Socken und eine Jacke aus hellgrünem Samtstoff mit dem Froschkönig auf der Jackentasche angezogen hat.

Zum ersten "Himmels-Geburtstag" seines Papas schenkte Anton seiner Mama eine Hommage an Herzblatt. Gleich auf den ersten Blick wird die gemeinsame Liebe zum Bauhaus-Stil deutlich. Die typische Bauhaus-Schiebetür lässt sich sogar schließen. Zudem hält das Kästchen fest, dass ...

  • der Vater immer umringt von Zeitungen und Büchern im Le-Corbusier-Sessel saß.
  • die SPD ein zentrales Element in seinem Leben war. 
  • er in Italien gerne Ski fuhr und in der Bergsonne Cynar trank.

Das rote, herzförmige Gebilde ist ein Stück (echte!) Berliner Mauer, denn in jungen Jahren pendelte das junge Paar zwischen Stuttgart und Berlin.

Als Mandys Ziehvater verstorben ist, schenkte sie ihrer Mama eine Hommage an Roland. Auf den ersten Blick wird klar, wie vielseitig Roland war:

  • Er war Fährmann auf einem Spreewaldkahn.
  • Er kochte leidenschaftlich gerne, am liebsten seine selbstgefangenen Fische.

  • Roland hatte ein enormes Wissen, vor allem in Flora und Fauna.

  • Im Herbst sammelte er mit der ganzen Familie Pilze und ließ Drachen steigen.
  • Er bastelte viel, zum Beispiel für den Enkel ein Krokodils-Faschingskostüm und eine Eule.

Und wer an der roten Perle zieht, lässt einen Angelhaken aufsteigen. 

Kästchen für verstorbene Lieblingstiere

Balu war der beste Begleiter fürs Leben und der tollste Beagle der Welt. Er hatte eine feste Gassi-Runde, die er im Zweifel vermutlich auch allein gegangen wäre. Außerdem erinnert die Hommage an Balu, dass ...

  • er beim Apportiertraining mit seinen Hanteln unermüdlich war.
  • er Luftballons nicht ausstehen konnte, da einmal einer neben ihm geplatzt ist.
  • Festtag für Balu war, wenn er einmal im Jahr Currywurst bekam.
  • er als Welpe beim Läuten des Telefons jaulte.
  • frisch gewaschene Handtücher seine geheime Leidenschaft waren. 

Clärchen war eine liebe, sehr selbstbewusste und lockige Rauhaardackeldame. Mit sieben Jahren verstarb die ausgebildete Jagdhündin an einem Herzfehler und hinterließ bei ihrer Familie eine große Lücke. Diese konnte die Hommage an Clara ein klitzekleines bisschen schließen. Sie bewahrt die Erinnerung, dass ...

  • Clara als Welpe gerne im Wäschekorb geschlafen hat. 
  • sie es geliebt hat, den gelben Wasserschlauch zu jagen und in den Strahl zu beißen.
  • sie gerne Knochen verbuddelt hat.
  • sie ihr Frolic am liebsten in ihrem silbernen Fressnapf hatte.